So hier ist er nun der versprochene Bericht zu unserem Testwochenende. Nachdem in den Tagen davor das Wetter sehr schlecht war, konnten wir uns hingegen nicht beklagen. Das Wetter hat an beiden Tagen gehalten. Was auch das Interesse an den Cannondale Bikes steigen lies.

Samstag, früh am Morgen, ein  Messestand entsteht. Wir waren richtig gespannt, was in den darauffolgenden Stunden passieren sollte. In den Jahren zuvor hatten wir immer den Cannondale Truck als Attraktion zu Gast. Diesen Vorteil hatten wir in diesem Jahr nicht, so haben wir alles selbst organisiert. Aber, es gibt von Cannondale tolle neue Bikes, und wir brannten darauf, Euch diese zu präsentieren.

Das Gelände wurde pünktlich fertig und schon bald kamen die ersten Kunden.

Jetzt hieß es:

Im Focus standen natürlich die neuen 29er Mountainbikes  das neue Jekyll, sowie das neue EVO Racebike.

Bernd präsentiert das neue 29er:

Und nun noch ein Blick auf die Elektrobikes die Cannondale im Programm hat. Auch sie sorgten für reges Interesse und wurden eifrig getestet.

Das Herrenrad:

und für die Damen, die Frauen-Variante:

Unser Fazit:

Unser Testwochende war rundum eine gelungene Veranstaltung. Besonderen Dank gilt allen Helfern die mit uns den Aufbau, die Bewirtung und die Kundenbetreuung übernommen haben.

Einen Dank auch an David der,  mit unseren Kunden, Touren ins Gelände unternommen hat. So konnten die Bikes unter realen Bedingungen getestet werden. Solltet ihr noch an einer Probefahrt interessiert sein so könnt ihr Euch noch bis Mitte August Euer Testbike sichern. Meldet Euch doch einfach bei uns.

Wir sehen uns beim nächsten Event.

Euer ZRT-Team

 

Intro:

Ich will hier nicht ewig auf die Vorteile der Lefty eingehen, dass sie steif, leicht und super fein ansprechend ist, sollte allen klar sein. Durch die Steifigkeit resultiert v.a. in Kurven ein größerer nutzbarer Federweg als bei einer Konkurrenzgabel mit 150mm Federweg. Aus dem Grund hat es für uns auch Sinn gemacht, das Teil in das Jekyll einzubauen, um es zur eierlegenden Wollmilchsau zu machen. Der Umbau ist umfangreich, da er einen neuen Steuersatz, Vorbau/Steuerrohreinheit und eine neue Nabe erfordert. Das Endergebnis spricht für sich: 10,8 kg – ohne Pedale – und das bei 140mm/150mm Federweg.
Man sollte noch wissen, dass der Umbau einige Veränderungen mit sich bringt. Wer einen kurzen 50-70mm Vorbau montieren möchte wird bei Cannondale nicht bedient und, das ist nun der eigentlich wichtige Punkt, die Gabel baut ca. 10-15mm niedriger als eine FOX 32 mit 150mm Federweg, so dass ihr eine Geometrieveränderung von ca 1,5° habt, also nun 68,5° Steuerrohrwinkel und nicht mehr 67°.

Set-Up:

Allein schon im Stand beeindruckt die Lefty mit einem unglaublichem Ansprechverhalten, das keine Konkurrenzgabel zu bieten hat. Dementsprechend war die Vorfreude auf eine ausgiebe Tour riesig. Bevor es losgeht steht euch allerdings ein umfangreiches Set-Up bevor. Ich kann euch nur empfehlen, euch viel Zeit zu nehmen, denn damit steht und fällt das Jekyll-Erlebnis. Den Hinterbau solltet ihr nicht nach der Gewichtsangabe von Cannondale abstimmen, sondern eher ein bis zwei Gewichtskategorien unter der Herstellerangabe bleiben, sonst nutzt ihr den Federweg nicht. Die Lefty hingegen würde ich einen Tick zu straff einstellen (bei mir mit 80kg) ca. 10bar, sonst taucht sie zu stark durch.

On the trail:

Hoch:
Beim Draufsitzen fällt schon sofort die kurze Einbauhöhe auf, es ist frontlastiger als mit einer 32er, man braucht aber bergauf keine Federwegsverstellung mehr. Die Blockierung ist durch das feine Ansprechen notwendig, bei einer 32er hingegen unnötig. Bergauf würde ich 4 von 5 Sternen geben. Das Teil fährt echt alles hoch, ist spritzig, steif und wendig.

Runter:

Jetzt wird es spannend: Um mein Fahrerprofil mal kurz zu erläutern, kann ich sagen, dass ich irgendwie hochkommen möchte, um aber dann auf schmalen Wegen runter zu fahren. Aus dem Grund finde ich die alte Prophet-Geometrie so perfekt, da sie einen DH-lastigen Lenkwinkel bietet, der Sitzwinkel steil zum hochfahren ist und der Radstand in Gr. M 1150mm aufweist und mit steigendem Tempo mehr Sicherheit bietet.

Deshalb waren meine Erwartungen sehr hoch, denn die Voraussetzungen waren super. Bergauf war der steilere Lenkwinkel toll, aber bergab wird es jetzt spannend. Für unsere Gegend in den Mittelgebirgen bevorzuge ich eine flache Front, um genug Druck in den Kurven auf das Vorderrad zu bekommen. Das Problem hier ist, dass die Lenkerhöhe, trotz der niedrigen Einbauhöhe immer noch zu hoch ist.

Das zweite Problem ist der Lenkwinkel, der inzwischen eher CC-Maße hat. Das bedeutet, dass der Radstand eigentlich lang ist und Laufruhe verspricht, aber der Lenkwinkel jetzt zu steil ist, um genug Laufruhe reinzubringen. Es fühlt sich seltsam unharmonisch an. Die Federwegausnutzung ist der Wahnsinn an der Gabel und gleichzeitig ist es ein weiteres Problem, das zum unharmonischen Fahrverhalten beiträgt.

Die Gabel arbeitet auch in Kurven und vor Hindernissen so sensibel, dass der Fahrer keine Rückmeldung über die Bodenbeschaffenheit mehr bekommt. Ihr müsst euch vorstellen, ihr fahrt nun über eine Wurzel und wollt kurz das ganze Rad am höchsten Punkt der Wurzel leicht abheben lassen. Was man dazu brauch ist Rückmeldung, wann die Wurzel zu Ende ist, um den optimalen Absprungzeitpunkt nicht zu verpassen.

Die üblichen Gabeln wie 32er geben diese Rückmeldung, die Lefty leider nicht. Ihr könnt das vielleicht mit dem Fahren einer Mercedes S-Klasse gegenüber einem Porsche 911. Ersterer bietet extrem hohen Fahrkomfort und kaum Rückmeldung in der Lenkung, letzterer hingeben weniger Fahrkomfort, dafür sehr viel Rückmeldung. Des Weiteren ist die Gabel zwar steif, aber jedoch nur in zwei Richtungen, nämlich wenn es um das Bremsen und Lenken geht.

Drückt ihr die Gabel aber aktiv in Bodenwellen (z.B. Pumptrackfahren) in den Untergrund, so verdreht es leider das Vorderrad in Richtung Gabelholm. Dies führt zu einem etwas komischen Lenkimpuls, bzw. Abkippbewegung, die man dann als Fahrer überraschender Weise ausgleichen muss. Bei einer konventionellen Gabel gibt es dieses Phänomen nicht, da die Steckachse in dem Fall mehr Steifigkeit verleiht.

Fazit:

Die Theorie hört sich super an, die Praxis gestaltet sich schwieriger. Für Tourenfahrer oder komfortsuchende MTBler ist die Lefty eine tolle Gabel im Jekyll. Denjenigen unter euch die eher bergab fahren wollen, würde ich aber die klassische Variante empfehlen. Das Fahrwerk ist mit einer 32er FOX fahrwerksseitig wesentlich harmonischer. Wenn ihr es aber richtig machen wollt, dann baut ihr gleich eine 36 FOX Talas ein. Da wird der Lenkwinkel mit 66° schön flach für den DH, Talas bringt bergauf ordentlich Fahrspass und die Optik wird auch optimiert, da die 36er dann perfekt zu dem voluminösen Rahmen passt.

Wir machen’s hier bei ZRT wie bei Der Zeitschrift EVO: es gibt eine Sternbewertung:

Mit Lefty gibt’s 3 von 5 Sternen

+ Gewicht, Handling bergauf, hoher Komfort
– Geometrieveränderung, unharmonisches Fahrverhalten

Gruß

David

 

 

Nachdem wir ein Jekyll Ultimate auf eine Lefty Carbon 140 umgerüstet haben, hat David Abesser das Bike die Berge hoch und runter geprügelt.

Den ausführlichen Testbericht von David haben wir in der Rubrik Tuning eingestellt.

An David geht ein herzlicher Dank.

Euer ZRT-Team

 

Unser Kunde und Fahrer Lars Kunsch hat im Frühjahr 2011 mit seinem Cannondale RZ140 erfolgreich am

Gran Canaria Open Marathon

teilgenommen.

Hier einige Bilder.

 

Am vergangenen Wochenende trafen sich einige Cannondale Vertragshändler zu einem Testwochenende in Ischgl.

Dort hatten wir Gelegenheit die neuen Cannondale Modelle auf Herz und Nieren zu prüfen.

 

Auf Technikseminaren bekamen wir Einblicke in die Cannondale-Neuheiten.

Besonderes Augenmerk lag hierbei auf den neuen 29er Cannondale-Bikes.

Das Treffen war ein voller Erfolg und mit vielen neuen Eindrücken ging das Wochende zu Ende.

Wir freuen uns darauf, Euch die neuen Modelle bei einem persönlichen Gespräch vorzustellen.

Wir sind gespannt auf Euer Interesse.

 

Ab sofort könnt Ihr bei uns die Modelle Jekyll, Scalpel und die neuen 29er testen.

Auch aktuelle E-Bikes stehen zum testen bereit.

Ruft noch heute bei uns an und sichert Euch für eine Tour ein Testbike.

Bei Abholung bitte einen gültigen Ausweis mitbringen.

Wir freuen uns auf Euch und beraten Euch gerne.

Euer ZRT-Team

 

Wir haben unsere Webseite für euch überarbeitet und veröffentlichen hier in Zukunft Neuigkeiten, Angebote und vieles mehr. Also behaltet uns im Auge.

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